Klettersteigset ausleihen: Die Ausrüstung für deinen ersten Klettersteig
Titelbild: KI-generiert
Ein Klettersteig verbindet Wandern und Klettern: Du bewegst dich an Fels, Leitern und Eisenstiften nach oben und bist dabei die ganze Zeit an einem Stahlseil gesichert. Für viele ist das der schönste Weg, zum ersten Mal richtig in die Wand zu kommen. Bevor du dir dafür Ausrüstung kaufst, lohnt sich ein anderer Weg: Ein Klettersteigset ausleihen ist für den Einstieg die einfachste Lösung. Du probierst aus, ob dir das Gehen am Seil gefällt, und hast trotzdem vollständige, geprüfte Ausrüstung dabei. In diesem Beitrag erfährst du, was zu einem Klettersteigset gehört, wie Helm, Gurt und Bandfalldämpfer zusammenspielen, was du zusätzlich mitnehmen solltest und wie das Ausleihen bei Autbäck in Amstetten und Wieselburg funktioniert.
Klettersteigset ausleihen oder kaufen: Was für den Einstieg spricht
Am Anfang weißt du noch nicht, wie oft du im Sommer wirklich in einen Klettersteig gehst. Vielleicht wird es eine Tour im Jahr mit Freunden, vielleicht packt dich die Sache und du bist bald jedes zweite Wochenende unterwegs. Genau davon hängt ab, welche Ausrüstung später zu dir passt. Mit einem Leihset musst du diese Entscheidung nicht vorab treffen.
Dazu kommt: Ein Klettersteigset ist kein einzelnes Teil, sondern eine Kombination aus Helm, Gurt und Klettersteigset mit Bandfalldämpfer. Wer zum ersten Mal ein Set anlegt, merkt schnell, wie viele Details es gibt: Wie eng sitzt der Gurt? Wo wird das Set eingebunden? Wie fühlen sich die Karabiner beim Umhängen an? Wenn du ein paar Touren mit Leihausrüstung hinter dir hast, weißt du beim Kauf viel genauer, worauf du Wert legst. Im Shop von Autbäck findest du in der Kategorie Klettern und Klettersteig dann Sets, Gurte und Helme, unter anderem von Edelrid, CAMP und Petzl.
Ein weiterer Vorteil: Beim Ausleihen bekommst du ein komplettes Set, das zusammenpasst. Du musst nicht drei Teile von drei Herstellern kombinieren und hoffen, dass alles harmoniert.
Was zu einem Klettersteigset gehört
Wenn von einem Klettersteigset die Rede ist, meinen viele nur das Y-förmige Seilstück mit den zwei Karabinern. Für den Klettersteig brauchst du aber drei Teile, und genau diese drei bekommst du im Klettersteigset-Verleih von Autbäck gemeinsam:
- Helm: Er schützt deinen Kopf vor Steinschlag von oben und bei einem Anschlagen am Fels. Am Klettersteig sind oft mehrere Gruppen hintereinander unterwegs, und schon ein kleiner Stein, der von oben kommt, ist ohne Helm ein Problem.
- Klettergurt: Er verbindet dich mit dem Set. Ein Hüftgurt mit Beinschlaufen ist für Erwachsene der Standard. Er muss gut sitzen, darf aber nicht einschneiden, denn du trägst ihn mehrere Stunden.
- Klettersteigset mit Bandfalldämpfer: Das ist das eigentliche Sicherungsgerät. Zwei elastische Arme mit je einem Karabiner verbinden dich mit dem Stahlseil, der Bandfalldämpfer dazwischen ist der Teil, auf den es im Ernstfall ankommt.
Im Verleih gibt es das Set in zwei Varianten: als Unisex-Set und als Damen-Set. Der Unterschied liegt vor allem im Gurt, denn Damengurte sind an Hüfte und Beinschlaufen anders geschnitten. Beide Varianten enthalten Helm, Gurt und Bandfalldämpfer.
Der Bandfalldämpfer: Warum er das wichtigste Teil ist
Am Klettersteig ist ein Sturz anders als beim Sportklettern. Das Stahlseil ist nur alle paar Meter verankert. Rutschst du knapp über einer Verankerung ab, fällst du bis zur darunterliegenden Verankerung, und der Karabiner bleibt dort hängen. Dabei entstehen Kräfte, die ein normales Seilstück nicht abfangen könnte. Genau dafür gibt es den Bandfalldämpfer: Ein vernähtes Band reißt bei einer hohen Belastung kontrolliert auf und baut so die Energie ab.
Daraus ergeben sich zwei Dinge, die du wissen solltest. Erstens: Klettersteigsets werden nach der Norm EN 958 geprüft. Die aktuelle Fassung der Norm berücksichtigt ein Benutzergewicht von 40 bis 120 Kilogramm. Welcher Bereich für ein bestimmtes Set gilt, steht in der Gebrauchsanleitung, und dein Gewicht zählt dabei samt Rucksack. Liegst du am Rand dieses Bereichs oder bist du mit Kindern unterwegs, sprich das bei der Abholung an. Zweitens: Ein Bandfalldämpfer, der einen Sturz abgefangen hat, hat seine Aufgabe erfüllt. Die Hersteller schreiben vor, das Set danach nicht mehr zu verwenden. Ist dir mit einem Leihset etwas passiert, sag es bei der Rückgabe. Das ist kein Vorwurf, sondern wichtig für die nächste Person, die das Set verwendet.
Fällt dir bei der Abholung an einem Leihset etwas auf, etwa ein beschädigtes Band oder ein Karabiner, der nicht sauber schließt, sprich es gleich an. Wenn du dir später ein eigenes Set kaufst, gehört diese Kontrolle zu deinen Aufgaben, und die Gebrauchsanleitung des Herstellers sagt dir, worauf du achten musst.
Was du zusätzlich mitnehmen solltest
Das Leihset deckt die Sicherung ab. Für einen angenehmen Tag am Klettersteig kommen noch ein paar Dinge dazu, die du wahrscheinlich ohnehin besitzt oder rasch ergänzen kannst:
- Feste Schuhe mit griffiger Sohle: Am Klettersteig stehst du oft auf schmalen Tritten und Eisenbügeln. Eine steife, profilierte Sohle hilft dabei mehr als ein weicher Laufschuh. Zustiegsschuhe oder leichte Bergschuhe sind die übliche Wahl. Eine Auswahl findest du bei den Outdoorschuhen von Autbäck.
- Handschuhe: Viele gehen mit Klettersteighandschuhen. Sie schützen die Hände am Stahlseil, an dem gelegentlich einzelne Drähte abstehen können, und machen das Umhängen bei längeren Touren angenehmer.
- Ein kleiner Rucksack: Er sollte eng anliegen und dich beim Steigen nicht nach hinten ziehen. Für einen Tagesausflug reicht meist ein Modell mit 20 bis 30 Litern. Passende Rucksäcke findest du in der Kategorie Wander-, Alpin- und Kletterrucksäcke.
- Wetterschutz, Wasser und eine Jause: Auch im Hochsommer kann es am Grat oder nach einem Gewitter kühl werden. Eine leichte Jacke gehört deshalb immer in den Rucksack.
So funktioniert das Klettersteigset ausleihen bei Autbäck
Das Ausleihen ist bewusst einfach gehalten. Auf der Seite Verleih wählst du das Klettersteigset in der Unisex- oder Damenvariante, legst Abhol- und Rückgabedatum fest und suchst dir den Abholort aus. Zur Wahl stehen der Shop in Amstetten in der Waidhofner Straße und die Filiale in Wieselburg. An beiden Standorten gibt es zusätzlich eine 24/7-Box. Damit kannst du dein Set auch außerhalb der Öffnungszeiten abholen oder zurückbringen, etwa wenn du am Samstag früh losfährst oder am Sonntagabend erst spät zurückkommst.
Abhol- und Rückgabeort können verschieden sein. Wenn du also in Amstetten abholst und auf dem Heimweg an Wieselburg vorbeikommst, kannst du dort zurückgeben. Wenn du zum ersten Mal ein Klettersteigset verwendest, ist die Abholung im Shop während der Öffnungszeiten trotzdem die bessere Wahl: Dann kann dir jemand den Gurt anpassen und zeigen, wie das Set eingebunden wird.
Der erste Klettersteig: Schwierigkeit richtig einschätzen
Klettersteige werden in Österreich meist nach einer Skala von A bis F bewertet. A steht für einfache, gut gesicherte Steige mit vielen Tritten, F für sehr schwierige Passagen, die fast nur mit Armkraft zu bewältigen sind. Für den Einstieg sind Steige im Bereich A bis B üblich. Die Bewertung findest du in Führern, auf Tourenportalen und meist auch auf der Tafel am Einstieg.
Wichtig dabei: Die Schwierigkeit ist nur ein Teil der Planung. Genauso zählen die Länge des Steigs, der Zustieg und Abstieg, das Wetter und die Frage, ob es unterwegs Notausstiege gibt. Ein langer, einfacher Steig kann anstrengender sein als ein kurzer, schwierigerer. Plane für die erste Tour lieber eine Nummer kleiner und mit Zeitreserve.
Wie du dich am Klettersteig richtig verhältst, wie du dich umhängst, wann du besser umdrehst und wie du dich bei einem Gewitter verhältst, lernst du am besten nicht aus einem Blogbeitrag, sondern in der Praxis. Alpine Vereine und staatlich geprüfte Bergführerinnen und Bergführer bieten Einsteigerkurse für Klettersteige an. Ein solcher Kurs ist für die erste Saison eine gute Investition, und mit einem Leihset kannst du direkt daran teilnehmen, ohne vorher Ausrüstung zu kaufen.
Klettersteigset anlegen: Was du vor dem Einstieg prüfen solltest
Bei der Abholung bekommst du dein Set vollständig. Vor dem Einstieg in den Klettersteig solltest du trotzdem kurz durchgehen, ob alles passt:
- Gurt: Die Hüftschlaufe sitzt über den Beckenknochen und ist fest geschlossen. Die Schnallen sind so verschlossen, wie es die Anleitung zeigt.
- Set: Das Klettersteigset ist so am Gurt eingebunden, wie es der Hersteller beschreibt. Lass dir das bei der Abholung zeigen, wenn du unsicher bist.
- Karabiner: Beide Karabiner lassen sich öffnen und schließen von selbst wieder.
- Helm: Er sitzt gerade, wackelt nicht und der Kinnriemen ist geschlossen.
Diese Kontrolle dauert keine Minute. Viele machen sie zu zweit und schauen sich gegenseitig an, weil man am eigenen Gurt manches schlecht sieht.
Vom Leihset zum eigenen Klettersteigset
Wenn du nach ein paar Touren merkst, dass dich der Klettersteig nicht mehr loslässt, ist ein eigenes Set der nächste Schritt. Dann weißt du auch, worauf du Wert legst: Manche wollen ein besonders leichtes Set für lange Touren, andere legen Wert auf einen Drehwirbel, damit sich die Arme nicht verdrehen, oder auf Karabiner, die sich mit Handschuhen gut bedienen lassen. Im Shop von Autbäck stehen in der Kategorie Klettern und Klettersteig unter anderem Sets wie das Edelrid Cable Comfort TRI und das CAMP Kinetic Rewind Pro, dazu Gurte und Helme von Petzl und Edelrid. Lass dich dort beraten, welches Modell zu deinen Touren passt, und probier den Gurt im Geschäft an.
Häufige Fragen zum Klettersteigset ausleihen
Was ist im Leihset von Autbäck enthalten?
Helm, Klettergurt und das Klettersteigset mit Bandfalldämpfer. Es gibt eine Unisex- und eine Damenvariante. Schuhe, Handschuhe und Rucksack bringst du selbst mit.
Wo kann ich das Klettersteigset abholen?
Im Shop in Amstetten, in der Filiale in Wieselburg oder an der 24/7-Box an einem der beiden Standorte. Abhol- und Rückgabeort kannst du bei der Reservierung getrennt wählen.
Brauche ich für den ersten Klettersteig einen Kurs?
Ein Einsteigerkurs bei einem alpinen Verein oder einer Bergführerin bzw. einem Bergführer ist sehr zu empfehlen. Dort lernst du das Umhängen, das Verhalten am Steig und die Tourenplanung unter Anleitung. Die Ausrüstung dafür kannst du dir ausleihen.
Was passiert, wenn ich mit dem Leihset stürze?
Sag es bei der Rückgabe. Ein Bandfalldämpfer, der einen Sturz abgefangen hat, darf laut Hersteller nicht mehr verwendet werden. Damit ist sichergestellt, dass die nächste Person ein einwandfreies Set bekommt.
Kann ich das Set auch für Kinder ausleihen?
Klettersteigsets haben einen festgelegten Gewichtsbereich. Ob das Leihset für dein Kind passt, klärst du am besten direkt bei Autbäck in Amstetten oder Wieselburg, bevor du die Tour planst.
Fazit: Mit dem Leihset entspannt in den ersten Klettersteig
Für den Einstieg ist ein Klettersteigset ausleihen die einfachste Lösung: Du bekommst Helm, Gurt und Bandfalldämpfer als zusammenpassendes Set, musst nichts vorab kaufen und kannst flexibel in Amstetten oder Wieselburg abholen, auf Wunsch auch über die 24/7-Box. Plane deine erste Tour eine Nummer kleiner, nimm dir für das Umhängen und Verhalten am Steig einen Kurs und bring feste Schuhe, Handschuhe und einen passenden Rucksack mit. Wenn du danach weißt, dass der Klettersteig deins ist, findest du bei Autbäck auch das eigene Set dazu. Reservier dein Klettersteigset im Verleih und such dir deinen ersten Steig aus.